Um das Jahr 1300 v.Chr. bestand bereits ein voll ausgebautes Salzbergwerk, dass bis zu 300 m in die Dunkelheit des Berges reichte. Mehrere 100 Jahre wurde mit ausgefeilter Technik das Salz aus dem Plassen gebrochen, eine modular aufgebaute, höhen verstellbare Holzstiege zeugt noch heute von dem großen technischen Verständnis der Bergmänner. Irgendwann zwischen 1000 und 900 v.Chr. geschah dann ein Unglück bei dem dasgesamte Salzbergwerk einbrach und die Abbauhallen verschüttet wurden.
Wahrscheinlich starb dabei auch der Mann im Salz, der 1734 wieder gefunden wurde. Die prähistorischen Hallstätter ließen sich von dieser Katastrophe nicht einschüchtern. Schon 800 v.Chr. bestand wieder ein großes neues Bergwerk –
mit neuer Technik und einem Handelsnetz, das Bernstein von der Ostsee und Glas aus dem Mittelmeerraum in das kleine Gebirgsdorf brachte.